
Wenn Sie sich gern Möbel in Massarbeit machen lassen, ist Shanghai dafür ideal. Schon in den 1930er Jahren gab es hier mehr als 100 Möbelfabriken, die Stücke im Art-Déco- oder Post-Bauhaus-Stil produzierten. Dieses Erbe der Konzessionszeit ist sehr vielfältig und reicht bis in den heutigen Tag. Denn in Shanghai fertigen heute viele Unternehmen gute Reproduktionen berühmter westlicher und chinesischer Designs – oder Stücke in ihrem eigenen, modernen Shanghaier Design. Bringen Sie Ihre Ideen mit nach Shanghai – denn hier ist es günstig, sie in die Tat umzusetzen.
Seidenproduktion und -ausfuhr. Seide muss man in China einfach kaufen, und Shanghai hat die grösste Vielfalt im ganzen Land zu bieten. Sie werden überwältigt sein von all den verschiedenen Seidenstoffen auf dem Markt. Es gibt unterschiedliche Qualitäten von Satin, Damast, Organza, Brokat, Crêpe de Chine oder Samt für Kleidung und Heimtextilien. Warum lassen Sie sich nicht eine Bettdecke aus luxuriöser Seide nähen? Aber vergessen Sie beim Seidenkauf nie das Handeln. Die Händler werden Kunden mit einem „ausländischen“ Gesicht nie einen „chinesischen“ Preis geben. Lassen Sie daher Ihren Personal Agent für Sie handeln, damit Sie einen chinesischen Preis bekommen!
Wenn Sie sich keine Möbel bauen lassen möchten, dann bringen Sie Ihre Designer-Anzüge oder Schuhe mit nach Shanghai. Es gibt viele hervorragend ausgebildete Fachbetriebe, die Ihnen Duplikate Ihrer Lieblingsstücke anfertigen können. Dies dauert in der Regel ein paar Wochen für Schuhe und etwas weniger lang für Anzüge. Arrangieren Sie den Versand mit Hilfe Ihres Personal Agent, wenn Ihr Aufenthalt nicht lang genug ist.
Tee ist aus Kultur und Bräuchen Chinas nicht wegzudenken. Es gibt viele Spezialgeschäfte in allen Teilen Shanghais, ebenso wie eine enorme Vielfalt an Teehäusern. In exklusiven Teehäusern müssen Sie unbedingt vorher reservieren. Also bitten Sie Ihren Personal Agent, eine Teezeremonie mit einem Teemeister zu buchen. Die meisten Teehäuser verkaufen ihre eigenen Teesorten und Tee-Sets, so dass Sie später zu Hause Ihre eigene Teezeremonie zelebrieren können.
Die Vergangenheit scheint in Shanghai rasant zu verschwinden. Doch gehen Sie einmal auf den Antik-Märkten nahe dem Yu-Garten, auf der Jinling East Road oder der Dongping Road spazieren, um ein paar Andenken dieser Vergangenheit zu finden. Auch wenn Sie sicherlich bei vielen Stücken davon ausgehen können, dass sie nicht echt sind, stösst man doch immer wieder auf Schätze – und sei es in einem kleinen unscheinbaren Laden, in dem ein alter Mann hinter einem Kassentisch aus der Kolonialzeit sitzt, der immer noch funktioniert.
Es gibt zudem einige Antiquitätenhändler, die antike Schränke, Esstische, Stühle, Betten und Kommoden sammeln, restaurieren und verkaufen – oftmals mit der Ernsthaftigkeit eines Wissenschaftlers. Deutlich mehr Geschäfte verkaufen Reproduktionen von Möbeln oder Opiumpfeifen, von alten Fotos und Büchern oder Kleidung aus dem frühen 20. Jahrhunderts.
Wie auf jedem Markt in China, ist der erste Preis nie der letzte. Lassen Sie Ihren Personal Agent für Sie handeln. Einheimische bekommen immer bessere Deals.
The past seems to fast disappear in Shanghai, but take a stroll along the antique markets near Yu Garden, Jinling East Road or Dongtai to find bits of the glorious past. Although you might suspect many of them are to be fake, you might stumble onto some real finds in the most unassuming little shop with an old man, sitting behind his colonial era cash register that still works.
There are a few antique dealers who are sourcing, restoring, and selling antique cabinets, dining tables, chairs, beds, and chests—some of them with the seriousness of a scholar. There are many more shops that sell reproduction furniture or old opium pipes, vintage photos, rare books, and early-20th-century clothes.
As with any market in China, the first price is never final. Let your Personal Agent help you bargain. Locals always get better deals.
Die chinesische Küche ist viel individueller und impulsiver als die westliche Cuisine. Es ist durchaus üblich, dass Köche die Zutaten und Gewürze spontan je nach den Wünschen ihrer Kunden anpassen. Die Shanghaier Küche, auch bekannt als „Hu Cai“, ist bekannt für ihre Verwendung von Alkohol. Fisch, Aal, Krebs oder Huhn werden mit Schnäpsen oder Wein „beschwipst“ und heiss gekocht, um dann vielfach mit eingesalzenem Fleisch oder Gemüse serviert zu werden. Die Shanghaier Küche verwendet zudem für viele Gerichte Zucker zusammen mit Sojasauce. Unbedingt probieren müssen Sie den „Löwenkopf“, einen grossen gekochten Fleischball, der mit grünem Blattgemüse serviert wird. Oder den „Niangao“ genannten Kuchen aus Klebreis sowie die typischen dicken gebratenen Shanghaier Nudeln. „Tausendjährige“ Eier mit Zitrone und Ingwer sowie „Stinkender Tofu“ sind ebenfalls beliebte Snacks, auch wenn diese Ausländern vielleicht auf den ersten Blick etwas merkwürdig erscheinen.
Der eng anliegende Cheongsam – auch Qipao genannt – wurde in den 1920er Jahren in Shanghai kreiert. Das elegante Kleid wurde zur Mode durch die Damen der Oberschicht
und glamourösen Prominenten, die ihn trugen. Die Revolution von 1949 setzte diesem Trend in Shanghai ein Ende, doch Emigranten brachten die Mode mit nach Hongkong, wo sie weiterhin sehr beliebt war. In den letzten Jahren erlebte der Qipao in Shanghai und andern Städten Chinas ein Revival. Im Westen machte die Schauspielerin Maggie Cheung den Cheongsam, den sie in Wong Kar-Wais Film „In the Mood for Love“ trug, bekannt. Damit ein Qipao richtig passt, lassen Sie ihn sich am besten massschneidern – aus dem Stoff Ihrer Wahl.